Zerbrochene Verbindungen – Ravensbrück

Die Verfolgung von Lesben und frauenliebenden Frauen im Nationalsozialismus ist bis heute kaum präsent im kollektiven Gedächtnis. Das Kollektiv Queer Code, das 2015 in Frankreich gegründet wurde, stellt in der Ausstellung „Zerbrochene Verbindungen – Ravensbrück“ seine umfangreiche Recherchearbeit und damit das Schicksal von sechs Frauen aus Frankreich, Deutschland, den Niederlanden und den USA vor, die verhaftet und mehrheitlich in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück deportiert wurden. Hierfür hat das Kollektiv unter Federführung der in Montpellier tätigen Archivarin Isabelle Sentis mit Historikern aus verschiedenen Ländern wie Claudia Schoppmann aus Deutschland oder Christine Bard und Laurent Thévenet aus Frankreich zusammengearbeitet und akribisch Dokumente zu den Schicksalen der Frauen gesammelt.

Die Veranstaltung ist beendet.

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Datum

01 Jan 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

0:00
Kategorie

Standort

Rathaus, Foyer
Marktplatz 10

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