Patricia Kopatchinskaja. Camerata Bern

„Ist Exil Schmerz und Isolation oder auch eine Inspirationsquelle?“ Das fragt sich die moldawische Ausnahmegeigerin Patricia Kopatchinskaja und gibt selbst die Antwort: „Was für Komponisten, für uns Musiker, uns Menschen bleibt, ist das Exil in die Kunst, in das Unsagbare der Musik, das sich jeder Begrifflichkeit entzieht.“ Zusammen mit der CAMERATA BERN wandelt sie dabei auf folkloristischen Spuren und wirft einen Blick auf interessante osteuropäische Komponisten wie den mit Vierteltönen arbeitenden Ivan Wyschnegradsky, den Polystilisten Alfred Schnittke oder den Polen Andrzey Panufnik, der sein Violinkonzert 1971 für Yehudi Menuhin schrieb. Mit einem neuen Werk des im Wiener Exil lebenden Alexey Retinsky versuchen sie, die Musik der Erinnerung dienstbar zu machen.
Im Anschluss Künstlergespräch mit Anselm Cybinski im Festivalzentrum

Die Veranstaltung ist beendet.

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Datum

18 Mrz 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

19:30

Standort

Aula der Neuen Universität
Aula der Neuen Universität
Universitätsplatz, 69117 Heidelberg

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