Ouvertüre: Vortrag mit Musik

Leicht gerät in Vergessenheit, wie selten Hörer*innen in den Zeiten vor der elektronischen Tonaufzeichnung mit sinfonischer Musik in Berührung kamen – wenn sie nicht gerade in einer Stadt wie Wien wohnten und sich regelmäßige Konzertbesuche leisten konnten. Johannes Brahms stand dem öffentlichen Musikleben ohnehin skeptisch gegenüber. Nicht minder wichtig war ihm das heimische Studium der Partituren durch kundige Amateure am eigenen Klavier. Prof. Christiane Wiesenfeldt, die Heidelberger Ordinaria der Musikwissenschaft und ausgewiesene Brahms-Expertin, spricht darüber, welche eminente Bedeutung die eigenhändigen Arrangements der groß besetzten Werke für Brahms‘ Kunstverständnis haben. Dazu gibt es Ausschnitte aus den Sinfonien und Chorwerken, zu vier Händen vorgetragen von Mert Yalniz und Dongping Wang.
Vortrag mit Musik zum sinfonischen und oratorischen Werk von Johannes Brahms für Klavier zu vier Händen:

Sextett Nr. 1 B-Dur op. 18: 1. Satz

Ein Deutsches Requiem: 2. Denn alles Fleisch, es ist wie Gras

Sinfonie Nr.1: 1. und 4. Satz

Die Veranstaltung ist beendet.

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Datum

17 Feb 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

15:00

Standort

Europäischer Hof
Friedrich-Ebert-Anlage 1

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