Ede und Unku – Die wahre Geschichte

Der Name Unku ist insbesondere vielen Menschen aus Ostdeutschland noch ein Begriff. Denn das Buch „Ede und Unku“, das die kommunistische Schriftstellerin Grete Weiskopf 1931 verfasst hat, war in der DDR Pflichtlektüre. Doch heute findet sich das Werk in keinem Lehrplan mehr. Und auch das Schicksal von Unku und ihrer Familie ist fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Dabei haben der Arbeiterjunge Ede und das Sinti- Mädchen Unku wirklich gelebt. Der Leadgitarrist Janko Lauenberger hat sich gemeinsam mit der Journalistin Juliane Grimm-von Wedemeyer auf Spurensuche begeben, um das Schicksal seiner Verwandten zu rekonstruieren. Ihr gemeinsames Buch „,Edu und Unku – die wahre Geschichte‘. Das Schicksal einer Sinti-Familie von der Weimarer Republik bis heute“ stellen die beiden zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar um 17 Uhr im Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma in der Bremeneckgasse 2 bei einer Lesung mit Musik vor. Der Eintritt ist frei.Unku, ihr deutscher Name war Erna Lauenburger, war seine Urgroßcousine und wurde 1944 in Auschwitz von den Nazis ermordet – zusammen mit dem Großteil ihrer Familie. Nun erzählt er die wahre Geschichte von Unku und gleichzeitig auch seine Geschichte als Sinto in der DDR sowie im wiedervereinigten Deutschland.

Die Veranstaltung ist beendet.

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Datum

27 Jan 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

17:00
Kategorie

Standort

Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma
Bremeneckgasse 2

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