Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Wie die „Volksgemeinschaft“ war auch die Welt der Konzentrationslager durch klare Zuschreibungen von Männlichkeit und Weiblichkeit strukturiert. Normabweichendes Verhalten wurde in Ravensbrück, dem zentralen Frauen-KZ des Deutschen Reiches (1939 – 1945), stark sanktioniert. Der Vortrag skizziert die Lebenswelten queerer Häftlinge im KZ Ravensbrück und diskutiert die homophoben Diskurse der Mithäftlinge und der SS. Nicht zuletzt geht es um die Geschichte der „Gedenkkugel“, ein den lesbischen Häftlingen gewidmetes und umstrittenes Gedenkzeichen, das nach jahrelangen Debatten schließlich 2022 in der Gedenkstätte Ravensbrück installiert werden konnte.Dr. Insa Eschebach ist Gastwissenschaftlerin am Institut für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin und war bis 2020 Leiterin der Gedenkstätte.

Eine Veranstaltung des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg und des Amts für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg, Koordinationsstelle LSBTIQ+ in Kooperation mit unserer Stiftung

Die Veranstaltung ist beendet.

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Datum

07 Feb 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

19:00

Standort

Friedrich-Ebert-Haus
Pfaffengasse 18

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