Brahms-Lounge: Natasha Loges. Festivalcampus-Ensemble

„Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt“: Friedrich Schillers Vers über die Freude könnte direkt auf Brahms‘ Kammermusik gemünzt sein. Natasha Loges und ihre Koleg*innen der Musikwissenschaft in London haben nachgewiesen, wie viel durchlässiger die Grenzen zwischen Proben und Aufführungen, zwischen Profis und Amateuren und auch zwischen den Genres in der Hausmusik zu Brahms‘ Zeiten noch waren. Erlaubt war, vereinfacht gesagt, beinahe alles, was Freude bereitete und ernsthaft genug betrieben wurde. Doch was lösen solche Erkenntnisse bei der jungen Generation von Musiker*innen heute aus? Welche Schlussfolgerungen für ein zukünftiges Musikleben wären daraus zu ziehen? Natasha Loges und die Teilnehmenden des Brahms.LAB diskutieren über das utopische Potenzial des Komponisten aus Hamburg und gewähren Einblicke in die Gedanken- und Entscheidungsprozesse ihrer Arbeit.

Die Veranstaltung ist beendet.

Datum

06 Apr 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

15:00
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