Aus der Neuen Welt

Auf dem Programm des kommenden Neujahrskonzerts stehen zwei besondere Leckerbissen des böhmischen Romantikers Antonín Dvořák: das berühmte Violoncellokonzert und die Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“. Nachdem Dvořák sich zu Beginn seiner Musikerlaufbahn viele Jahre als schlecht bezahlter Hilfsorganist und Bratscher in Tanzkapellen durchschlagen musste, brachte er es später – nicht zuletzt durch die Unterstützung seines Freundes Johannes Brahms – zu weltweitem Ruhm. Zu seinen größten Triumphen gehört zweifellos sein dreijähriger Aufenthalt in den USA, währenddessen diese beiden Werke entstanden. Das Violoncellokonzert gehört neben den Konzerten von Haydn und Boccherini zu den meistgespielten seiner Gattung, und die Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ darf durchaus als das Opus magnum des Künstlers angesehen werden.
Der Solist Christoph Wagner stammt aus Karlsruhe, hat in Saarbrücken, Frankfurt und Paris Cello studiert, dann weiterführend in den USA in Bloomington. Er wurde in Houston (Texas) zum Doctor of Music Arts promoviert, ist jetzt Professor für Violoncello an der University of New Mexico (USA) und kommt zu Besuch aus der „Neuen Welt“.

Die Oekumenische Philharmonie schafft die Verbindung zwischen christlichen Glaubensinhalten und Musik und ist damit einzigartig in Deutschland. Für die Musikerinnen und Musiker dieses Orchesters ist das gemeinsame Musizieren ein Ausdruck ihres persönlichen Glaubens und des Gotteslobes.

Die Veranstaltung ist beendet.

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Datum

06 Jan 2024
Abgelaufen!

Uhrzeit

15:30
Kategorie

Standort

Augustinum
Jaspersstr. 2

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