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Philipp Dann – Koloniales Erbe und das Recht

DATUM

18. Juni  um  20:00

VERANSTALTUNGSORT

Deutsch-Amerikanisches Institut

ADRESSE

Sofienstr. 12, Heidelberg
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Beschreibung

Koloniales Erbe und das Recht: Gedanken in Zeiten der Polarisierung
Die koloniale Epoche endete nach allgemeiner Auffassung zu Beginn der 1960er-Jahre, als
die meisten kolonisierten Nationen zu unabhängigen Staaten wurden. Seit einigen Jahren
nimmt das Interesse am Phänomen des Kolonialismus beständig zu, denn koloniale
Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse waren ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung
unserer modernen Welt. Zudem bestehen koloniale Strukturen auch in unserer Gegenwart
zum Teil weiter.

Der Vortrag geht der Frage nach, welche Bedeutung das koloniale Erbe für das Recht heute
haben kann. Es ist eine Frage, die angesichts zunehmender Polarisierungen in unserer
Gesellschaft besondere Brisanz, aber auch verstärkte Relevanz hat und Potenziale birgt.
Philipp Dann ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung an der Humboldt-
Universität zu Berlin und leitender Forscher der Forschungscluster „Contestations of the
Liberal Script“ und „Varieties of Constitutionalism“.

In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und
Völkerrecht (MPIL)

Ticketpreise im Vorverkauf (inkl. Gebühren; Aufpreis an der Abendkasse):
Normal 9,90 Euro
Ermäßigt 6,90 Euro
Mitglieder 4,90 Euro

Philipp Dann

Sofienstr. 12, Heidelberg

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