„Hungarian Treasures“ (ungarische Schätze) hat das Berliner Notos Quartett seine Debüt-CD genannt – und dabei auch die Ersteinspielung des lange als verschollen geltenden, temperamentvollen Klavierquartetts des 17-jährigen Béla Bartók vorgelegt. Das vielfach preisgekrönte Ensemble präsentiert noch zwei weitere solcher jugendlich-leidenschaftlichen Werke mit ungarischem Einschlag: der auch von slawischen Komponisten beeinflusste Quartettsatz des 16-jährigen Gustav Mahler und das beliebte Erste Klavierquartett von Johannes Brahms mit seinem feurigen „Rondo alla Zingarese“-Finale.