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Keine Kompromisse mehr? Die Hindenburgwahl 1925 als historische Zäsur

DATUM

4. Juni 2025  um  19:00

VERANSTALTUNGSORT

Friedrich-Ebert-Haus

ADRESSE

Pfaffengasse 18, Heidelberg
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Beschreibung

Vortrag von Wolfram Pyta

Die Reichspräsidentenwahl im Jahr 1925 markierte einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Zum Nachfolger des verstorbenen Friedrich Ebert wählten die Deutschen den 77-jährigen Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg ­– einen Adligen, einen Militär, einen Anti-Demokraten.

Der Vortrag des Hindenburg-Biografen Wolfram Pyta kreist um den Kompromiss als unverzichtbares Instrument demokratischen Handelns. Bei der ersten Volkswahl des Staatsoberhaupts trat mit dem Zentrumspolitiker Wilhelm Marx ein Kandidat an, der in der Tradition Eberts als Kompromissstifter stand. Dem Wahlsieger Hindenburg hingegen war und blieb die Demokratie mit ihren Mechanismen fremd. Da der „Sieger von Tannenberg“ als charismatische, fast mythische Persönlichkeit galt, konnte er den Kompromiss aus den demokratischen Entscheidungsprozessen verdrängen.

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Wolfram Pyta, ehemaliges Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats unserer Stiftung, sich bereit erklärt hat, wieder einmal einen Vortrag im Ebert-Haus zu halten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pfaffengasse 18, Heidelberg
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