Die Motetten Johann Sebastian Bachs gehören sowohl für Zuhörer als auch für Ausführende zu den schönsten Werken der Chormusik überhaupt. Obwohl zu Bachs Zeit die Form der Motette von der moderneren Kantate bereits abgelöst war, blieben diese »Kronjuwelen der Musikliteratur“ auch nach Bachs Tod im festen Repertoire des Thomanerchors, im Gegensatz zu den sonstigen Werken des Meisters. Überliefert ist W. A. Mozarts enthusiastischer Ausruf, nachdem er 1789 in Leipzig die Motette »Singet dem Herrn“ gehört hatte: »Das ist doch einmal etwas, aus dem sich was lernen lässt!“ Auch Johannes Brahms war ein großer Verehrer der Bach’schen Musik. Die letzten Werke, mit denen er sich noch kurz vor seinem Tod beschäftigte, waren die Motetten J. S. Bachs.
Orgel: Miriam Schulze
Leitung: Sebastian Hübner
Eintritt: 15 €, Schüler und Studenten 7 €.
Freie Platzwahl, nur Abendkasse


