Faruk Özge, ein 90-jähriger Mann, gespielt von Faruk Özge, der sich selbst spielt, ist der Vater von Asli Özge, die die Regisseurin des Filmes Faruk (2024) ist und auch hier sich selbst spielt, als Regisseurin des Filmes Faruk (2024). Dieser Faruk Özge ist betroffen von dem Abriss seines Wohnblocks in Istanbul und besucht regelmäßig die Sitzungen der Gebäudeverwaltung, um dem entgegenzuwirken. Asli Özge, die mit ihrem Vater diese Sitzungen besucht und einen Dokumentarfilm darüber drehen will, um die brachiale Veränderung, die durch die Gentrifizierungspolitik der Stadt Menschen zugemutet wird, festzuhalten, richtet ihren Blick dabei immer mehr auf die Beziehung zu ihrem Vater. Ihr humorvolles Experiment ist auf der Berlinale 2024 aufgegangen und mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet.
Am 24.1. findet im Anschluss ein Filmgespräch mit Regisseurin Aslı Özge und Kameramann Emre Erkmen statt!
Türkei, Frankreich, Deutschland 2024 / Regie: Aslı Özge / 97 min / Faruk Özge, Aslı Özge u.a. / türk. Original mit deutschen Untertiteln / FSK: 12.



