Deutscher Sinto und Holocaust-Überlebender.
Diese schreckliche Nacht im März 1943 hat Willi Jörling nie vergessen. Damals drangen die NS-Schergen in sein Zuhause ein und verschleppten mehrere Familienmitglieder aus der Brinkstraße in Münster. Als Sinti waren sie nämlich ins Visier des Hitler-Regimes geraten. Alle wurden in Auschwitz ermordet, darunter drei Kinder, die Josef Mengele für Experimente missbraucht hat. Willi Jörling hat die Verfolgung überlebt und ist der Einzige aus seiner Familie, der heute noch von diesen traumatischen Erlebnissen erzählen kann. Im Zeitzeugengespräch wird er im Dokumentations- und Kulturzentrum aus seinem Leben berichten – von dem schwierigen Weg vom Holocaust-Überlebenden zum erfolgreichen Modehausbesitzer in Düsseldorf.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus Heidelberg statt. Der Eintritt ist frei.



