Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um unsere Demokratie und den Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Als kreativer und visionärer Entwickler von Modellen, Methoden und Tools sehe ich uns allerdings eher in einer Vorstufe zur echten Demokratie gefangen, in einer Art „betreutes Regieren und Regiert-Werden“ mittels weniger Vertreter*innen. Wir beziehen das Potenzial, das Engagement und die Entscheidungskraft aller Beteiligten kaum ein. In Unternehmen hat man das erkannt und versucht vielfach, mit agilen Ansätzen (z. B. Scrum, Lean, New Work) kreative Potenziale auszuschöpfen, ohne dabei jedoch die Zügel aus der Hand zu geben. Wenn man sich also bereits in der Wirtschaft schwer tut, wie könnten dann echte demokratische Prozesse in einer Gesellschaft von neuen Managementmethoden profitieren?In meiner vierteiligen Vortragsreihe geht es um gelingendes Miteinander auf allen Ebenen. Wir kritisieren keinesfalls gegenwärtige Missstände. Mit neuen Modellen und Methoden und praktischen Tools überlegen wir, wie wir gesellschaftliche Prozesse verstehen und positiv mitgestalten könnten.


