Die Idee des „globalen Südens“ fasst eine Gruppe von Ländern in Lateinamerika, Afrika und Asien zusammen und wird als Nachfolgebegriff für „Dritte Welt“, „Entwicklungsländer“ oder „Schwellenländer“ verwendet. Das Gegenstück, der „globale Norden“, ist dagegen reich, industrialisiert und entwickelt. In diesem instabilen Gefüge sind Abhängigkeit und Unterordnung impliziert. Kriege, Klimakatastrophen und politische Polarisierung prägen die gegenwärtige Situation.
Die amerikanische Schriftstellerin Ursula K. Le Guin hat einmal treffend gesagt: „Widerstand und Veränderung beginnen oft in der Kunst“. Oft sind es gerade die marginalisierten künstlerischen Positionen des „globalen Südens“, die mögliche Strategien des Überlebens und der Heilung aufzeigen. Die Referentin Dr. Eliana C.S.P. De Simone sieht darin eine Chance und eine Vision für die Zukunft.
Die Thematik wird gerne mit dem Publikum diskutiert.
Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der laufenden Ausstellung „Die Erfindung des Fremden in der Kunst“ im Kurpfälzischen Museum und ist eine Koopertaion mit dem Interkulturellen Zentrum Heidelberg und dem Verein Entre Águas e.V.
Eintritt frei
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