Eine Hommage an die Ausnahmetänzerin Jone San Martín Astigarraga
Im Rahmen der Tanzbiennale spricht Jone San Martín Astigarraga auf Einladung des UnterwegsTheaters Heidelberg in einer Lecture Demonstration über ihre Arbeit.
Seit fünf Jahrzehnten tanzt sie und wird nicht müde, sich Stile und Techniken anzueignen, neue Ausdrucksformen kennen zu lernen, Unerwartetes zu integrieren und in Unbekanntes aufzubrechen. Als Achtjährige begann sie mit Ballettunterricht und erkannte schnell, dass der Tanz ihre Heimat werden wird, getragen von einem unbändigen Wissensdurst, seine Möglichkeiten zu erkunden.
Zur Eröffnung der Tanzbiennale steht sie mit dem Dance On Ensemble in der Choreographie „Mellowing“ von Christos Papadopoulos auf der Bühne, ebenso am 4. Februar in „Black Lights“ von Mathilde Monnier und am 9. Februar im Rahmen der Tanzgala Baden-Württemberg. Exklusiv für die Gala studiert sie mit ihrer Kollegin Emma Lewis das Duett „The The“ von Dana Caspersen und William Forsythe ein, das sie in den letzten 30 Jahren unzählige Male getanzt hat.
Die Ausnahmekünstlerin Jone San Martín Astigarraga tanzte 23 Jahre mit William Forsythe, für den sie eine der prägenden Solistinnen war. Unter den internationalen Choreographen, mit denen sie im Laufe ihrer Karriere zusammen arbeitete und zahlreiche Uraufführungen gestaltete, sind Deborah Hay, Susanne Kennedy und Jai Gonzales.
Heute ist sie Mitglied des Dance On Ensembles, das profilierte Tänzer über 40 vereint und für sie ein eigenes Repertoire schafft. Gleichzeitig wird sie von renommierten Choreograph*innen wie Mathilde Monnier angefragt und schafft regelmäßig eigene Stücke für verschiedene Compagnien. Nicht zuletzt ist sie für Meisterklassen und die Einstudierung von William Forsythes Repertoire gefragt.
Die Tanzbiennale findet vom 1. bis 9. Februar 2025 statt und ist ein Projekt der TANZAllianz, Kooperation zwischen Theater und Orchester Heidelberg und UnterwegsTheater Heidelberg.

