Im Andalusien des 11. Jh. schrieb der Philosoph Ibn Hazm einen Ratgeber in allen Liebesfragen. Er beschwört darin ein mystisches Andalusien, eine Utopie schöpferischen Zusammenlebens verschiedener Menschen. Der Film nun erinnert daran, indem er einen Jugendlichen nach den 100 Namen der Liebe suchen lässt und dabei eine Seite des Buches von Ibn Hazm aus einer brennenden Biblitohek rettet. Gedreht in eindrucksvollen Landschaften Tunesiens und Spaniens, zeigt der Film dabei, wie dieser Mythos stets von Fanatismus und Gewalt bedroht war und ist.
Beim Filmfestival in Locarno wurde DAS VERLORENE HALSBAND DER TAUBE 1991 mit dem Jury-Preis ausgezeichnet. Die Restaurierung des Films wurde von trigon-film in enger Zusammenarbeit mit Nacer Khemir durchgeführt.
Arabische Originalfassung mit deutschen + französischen Untertiteln
Deutschland 2004 · R: Volker Koepp · Dok · 130 Min · OmdU · FSK 0



