Der Film verdankt seine Entstehung der Schülerfrage, wie man anders mit klassisch gewordenen Werken unserer Nationalliteratur umgehen könne. Die (Schüler-)Gruppe um Klaus Klingenfuss ging dieser Frage nach und wählte als Paradigma Goethes „Faust I“. Aus der erprobenden Lektüre und Gesprächen zur Frage ging das Filmskript hervor, in dem junge Menschen wissen wollen, was diesen Johann Wolfgang Goethe bewegt haben mag, in seine Faustdichtung eine eigene Tragödie um Fausts Liebe zu dem einfachen Bürgermädchen Margarete einzuarbeiten.
Deutschland 1995 / Regie: Klaus Klingenfuss / 97 min / Judith Gabriel, Tobias Sorge, Andreas Hug, Nicole Schmidt, Andrea Schramm / dt. Originalfassung.




