Die Heidelberger Kantorei lädt in ihrem Konzert dazu ein, Ballast abzuwerfen. Das Programm dreht sich um alle möglichen Formen des Leicht-Seins.
Monteverdis „Zefiro torna“, Mendelssohns „Lerchengesang“ und „O süßer Mai“ von Johannes Brahms singen von der Leichtigkeit der Gefühle im Frühling, und auch von dem, dessen Sinne schwer sind. In Robert Schumanns „An die Sterne“ und Ēriks Ešenvalds „Stars“ klingt die Sehnsucht nach unseren nächtlichen Begleitern an und lässt uns unser irdisches Gewicht fast vergessen. Heinrich Poos kleidete den aus Mahlers zweiter Sinfonie bekannten Klopstock-Text „Auferstehn“ in einen wunderbar schlichten Chorsatz. Im Zentrum des Konzertes steht dann eine Rarität: „Leonardo dreams of his flying machine“ von Eric Withacre – ein skurriles Klangstück über Leonardo da Vincis Traum vom Fliegen. Zum Abschluss eine Erstaufführung: Bernd Stegmann bearbeitete das populäre Orchesterwerk „Danzón No. 2“ von Arturo Márquez für Chor und kleines Instrumentalensemble. Wie selbstverständlich wird hier im Tanz die Schwerkraft überwunden.




